Anlagen

Anlagenbau und Anlagenformen

Es gibt verschiedene Arten von Anlagen. Diese unterscheiden sich nicht nur von der Größe sondern auch von der Ausstattung.

  1. Die einfachste Ausstattung sind Schienen auf einer einfachen Holzplatte. Dies bezeichnet man auch als Gleiswüste, da keinerlei Landschaft aufgebaut wurde.
  2. In der nächsten Stufe folgen dann die Landschaftserhebungen mit Anhöhen, Bergen und einer Einschotterung von Gleisen. Natürlich dürfen Straßen, Häuser und Grünflächen nicht fehlen.
  3. Zum Schluss hin wird die Anlage noch mit Zubehör wie Menschen, Autos, Lampen , Mülltonnen, Pflanzen und zum Teil sogar Wasser ausgestattet. Hierbei wird oft sehr viel Wert auf Originalität und Detailtreue gelegt.
  4. Reine Spielanlagen werden auch oft mit „artfremder“ Ausstattung ausgeschmückt wie etwa Legohäusern, Ritterburgen, Playmobilfiguren und Matchboxautos samt Parkhaus. Hier ist erlaubt was Spaß macht und es kommen so oft interessante Konstellationen zusammen.


Es gibt drei typische Anlagenformen:

  1. Die einfachste Form ist wohl die alte rechteckige Platte. Dort führt am Rand ein Gleisoval entlang, welches eventuell auch mehrgleisig ist. Die Züge sind genauso lang, daß sie gerade in den Bahnhof in der Mitte der Platte passen. Die weitere Ausstattung wie etwa Landschaft und Häuser befindet sich im Inneren des Kreises. Dort ist wie o.g. der Bahnhof an einer anderen Seite ein Lokschuppen oder eine Drehscheibe. Ein weiteres Gleis führt als Ladegleis in die Anlagenmitte. An einer der hinteren Ecken befindet sich oft ein Tunnel und oder Berg. Diese Ausgestalltung gilt als spieltauglich, erschwert es aber einen realistischen Eindruck zu bekommen. Da diese Anlagen oft die Größe von 200 x 80 cm aufweisen, werden sie oft als Türblattanlagen bezeichnet.
  2. Die nächst größere Form sind Anlagen, die dem Wandverlauf folgen. Die Formen reichen von L, U, T, E und noch weiteren Formen. Dies ermöglicht relativ große Anlagen in kleineren und engen Räumen unterzubringen. In den Wandecken werden dann die Landschaften ausgearbeitet und der Bahnhof kann mit Stellwerken, einem oder mehreren Güterschuppen und einer vernünftigen Länge ausgestattet werden. Ein weiterer Bahnhof ist bei dieser Anlgagenform ebenfalls denkbar, z.B. als Kopfbahnhof.
    Da diese Anlagen ab einer gewissen Größe bereits in Segmente unterteilt werden, die voneinander getrennt werden können, damit man Wartungsarbeiten, Ergänzungen und Veränderungen in Ruhe bearbeiten kann ohne den Spielbetrieb zu störren. So bereitet diese Anlage bereits den Weg zum Modulaufbau vor.
  3. Der modulare Anlagenbau bietet viele Vorteile. Es werden nur relativ kleine thematisch zusammenhängende Gruppen gebaut, die genormte Endstücke haben. So können die Module an jeder beliebigen Stelle eingesetzt werden und miteinander verbunden werden. So ist es möglich, das Anlagen über meherere Räume gehen und problemlos auf und abgebaut werden. Dies ist bei Ausstellungen von Interesse.

Bei den Links finden Sie vorbereitete Gleispläne.

Bild ©soeren_nb in flickr.com